24 Feb, 2018

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Kombi-Modell Einstiegsqualifizierung und Sprachkurs

REGION (pm) – 22 junge Flüchtlinge arbeiten intensiv an ihrer beruflichen Integration. Drei Tage pro Woche sind sie in Betrieben in der Region als Maurer, Metzger, Kfz- und Landmaschinen-Mechatroniker, als Maler, Konditor, Frisör oder Elektroniker am Werk, berichtet die Agentur für Arbeit.
Ziel soll sein, im Herbst kommenden Jahres in die reguläre duale Ausbildung einzusteigen. Damit das gelingen kann, nehmen sie an zwei Tagen pro Woche an einem speziellen Sprachkurs beim Bildungszentrum Vatter in Villingen teil.
Die 21 Männer und eine Frau im Alter von 18 Jahren bis knapp über 30 kommen aus Syrien, Eritrea, Gambia, Afghanistan und Kamerun. 15 von ihnen haben eine Aufenthaltsgestattung und werden von der Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen betreut. Sieben haben bereits eine Aufenthaltserlaubnis und sind Kunden des Jobcenters Schwarzwald-Baar-Kreis. Sprachdozent Georges-Henry Benoit erkennt bereits erste Fortschritte am 4. Sprachkurstag.
Mit dem Kombi-Modell Einstiegsqualifizierung und Sprachförderung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), unterstützt durch den Europäischen Sozialfonds, soll in Baden-Württemberg einem erweiterten Personenkreis aller jungen Menschen mit Sprachdefiziten eine fundierte Vorbereitung auf eine Berufsausbildung ermöglicht werden. „Die Teilnehmer haben bereits das Sprachniveau A 2 mit einer gewissen Bandbreite“, sagt Mihaela Wischert, Koordinatorin für den Sprachkurs.
Erika Faust, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen, überzeugte sich jetzt zusammen mit Mitarbeitern des gemeinsamen Teams Integration Center vor Ort von der hohen Motivation der Teilnehmer. (Quelle: NRWZ.de, 29.11.2016)